Parrot Bebop Testfazit

Die Parrot Bebop Drohne soll eine leicht zu steuernde Drohne für Einsteiger sein, mit einer guten Kamera und für einen relativ „günstigen“ Preis von circa 300 €. Doch hält sie, was sie verspricht?

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Aufgenommen mit der Bebop!

Flugeigenschaften und Robustheit:

Kommen wir zuerst zu den Flugeigenschaften der Drohne, denn die sind mit das Wichtigste bei jeder Drohne. Hier kann sie voll und ganz überzeugen, denn sie fliegt stabil und dazu ist sie recht einfach zu steuern. Man sollte aber beachten, dass die Schützer, die im Lieferumfang enthalten sind, nur für drinnen geeignet sind und außerhalb von Gebäuden die Bebop windanfälliger machen.

Womit wir bei der Robustheit der Drohne wären, denn auch hier hat Parrot gute Arbeit geleistet. Die Drohne kann ohne Weiteres mal einen kleinen Absturz in Kauf nehmen ohne kaputt zu gehen. Auch hat es ihr nichts ausgemacht, als ich sie in einen kleineren Baum in etwa 4 Metern Höhe geflogen habe!

Steuerung und Reichweite:

Im Lieferumfang ist kein Controller zum Steuern enthalten. Man kann sie ganz einfach über sein Tablet oder Smartphone steuern. Bei mir hat dies immer zuverlässig geklappt und ich hatte nur ein einziges Mal ein kleines Verbindungsproblem, was aber nicht weiter schlimm war. Parrot gibt hierzu eine maximale Entfernung von 250 Metern an, wie weit sich die Drohne vom Smartphone oder Tablet entfernen darf bis die Verbindung abbricht. Die Liveübertragung von der Kamera auf das Tablet oder Smartphone bricht jedoch spätestens nach etwa 70 Metern ab, hierbei kommt es darauf an wie viele Störsignale sich in der Umgebung befinden! Wer mehr Reichweite möchte, kann einen Skycontroller für bis zu 2 Kilometer dazu kaufen.

Kamera und Akkulaufzeit:

Die 14 MP Kamera der Bebop ist ein weiters Highlight. Die Videos sind qualitativ ok und auch die Bilder können sich sehen lassen, denn sie sind scharf, die Kontraste gut und die Farben realistisch. Leider gibt es schnell ISO-Rauschen, was schade ist. Über die FreeFlight 3 App sind sie auch schnell mit Freunden geteilt. Die maximale Flugzeit beträgt gerade einmal circa 10 Minuten. Zum Glück hat Parrot einen zweiten Akku hinzugelegt, was ich super finde! Ein Video zu den Aufnahmen gibt es hier: Parrot Bebop 😉 !

Fazit:

Ich bin der Meinung, dass es eine gute Drohne für Einsteiger ist, besonders da sie einfach zu fliegen ist und super viel Spaß macht! Leider ist die Flugzeit ein wenig kurz, es liegt aber ein zweiter Akku bei. Leute, die ein bisschen mehr wollen und das nötige Kleingeld haben, denen würde ich aber eher die Bebop 2 empfehlen oder sogar die DJI Phantom 4 ! 

Alle die sich jetzt die Bebop oder eine andere Drohne kaufen wollen, sollten sich jedoch zuerst einmal über die rechtliche Lage informieren, wo und wann man fliegen darf. Die kann innerhalb Deutschlands von Bundesland zu Bundesland anders sein.

Was meint ihr? Wäre das ein Drohne für euch? Schreibt es in die Kommentare!

Empfohlener Artikel: Pokemon GO Testfazit

Wer will kann mir auch auf Twitter folgen: @apple4youngsters

Quelle vom Titelbild: Parrot

 

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6 Gedanken zu “Parrot Bebop Testfazit

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